Grau ist das Meer wenn es Einsamkeit umfließt
Benebelt der Blick, in die Ferne verbannt
Die dumpfe Stille des ewigen Rauschens
die Sehnsucht in lautlose Schreie gebrannt.

Nur eine Möve, das Meer und ein dürrer Baum
Leicht und zerfleddert, lag sie fragend im Sand
Hoffnung das war an einem anderen Ort
hier ist das Ende, der Anfang unbekannt.

Algen verwachsen am schwarzen Untergrund
Das Meer so kraftlos, so leblos, so leer
Die Seele geschunden, wund und abgelegt
Völlig verwaschen am Strande der Teer.


© Balder 2004

 

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